29.12.2004 - Plattdeutsch: Farbe fürs Gehirn
 
                  PLATTNET-Nachrichten - 29.12.2004
 

        Macht Plattdeutsch das Gehírn grau? Ist das schlimm?

 

Zweitsprache verändert das Gehirn

Wer zweisprachig auf­wächst, hat eine dichtere graue Hirnsubstanz. Das Ler­nen einer zweiten Sprache scheine die Struktur des Gehirns zu verändern, berich­ten britische und italienische Forscher im Fachjournal "Na­ture".
Die Beobachtung stütze die wachsende Zahl von Hinwei­sen darauf, dass sich die Struktur des Gehirns in An­passung an Umweltanforde­rungen verändern kann. Die Wissenschaftler hatten die Gehirne von zweisprachi­gen mit denen von einspra­chigen Menschen verglichen. Die zweisprachigen Proban­den besaßen durchweg eine dichtere graue Substanz in einem Gehirnbereich, der für das flüssige Sprechen zustän­dig ist. Zudem nahm die Dichte der grauen Substanz umso stärker zu, je besser die Probanden die zweite Sprache beherrschten. Vermutlich sei der Zu­sammenhang zwischen der Dichte der grauen Hirnsubs­tanz und bestimmten Fähigkeiten auch für andere Be­reiche nachweisbar, hieß es.
 
Klingt ungefährlich.   Also: Maak mit - snack platt!
__________________________________________________________________________________________________________________________
 
PLATTNET.de   Nachrichten
Volker Holm, Buchenweg 35, D-22926 Ahrensburg, Tel. 49-4102-4739108 - www.plattnet.de
PLATTNET.de ist ein Dienst des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (www.zfn-ratzeburg.de)
Eine Weitergabe der Adressaten-Daten, vornehmlich für gewerbliche Zwecke, ist ausgeschlossen.
Das System wird ständig von "Norton AntiVirus" überprüft, um die Verbreitung von Viren zu vermeiden!
Wer in Zukunft keine e-Mail-Informationen von PLATTNET haben möchte, den bitten wir, uns das in einer kurzen Nachricht mitzuteilen: nieges@plattnet.de